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Schauspieler, Performer, Tänzer, Künstler

Familie ist das Wichtigste für mich.

Sonst gibt‘s gar nichts mehr.

Aquarell-Zeichnung eines Smartphones und eines Tablets. Das Smartphone hat als Hintergrundbild eine Person im roten Karo-Hemd. Das Tablet-Hintergrundbild ist ein Mann mit nacktem muskulösem Oberkörper.
© Joshua Gundlach 2021

Wie hast du vor der Corona-Pandemie künstlerisch gearbeitet?

Schauspieler. Ich bin Schauspieler und Tänzer. Und Dreharbeit. Bei der Dreharbeit war ich in Leipzig gewesen. In aller Freundschaft, wo ich da mitgemacht habe. Das war toll!

Bei mir auf der Arbeit war viel gemacht. Ich arbeite ja mit meiner Maske weiter. Nähen, hat ja was mit Nähen zu tun. Ja halt sticken. Das ist mein Ding.

Nachfrage: Und du hast dann auch Tanztraining und Schauspieltraining gemacht?

Beides. Ich kenn einen, und den kennst du bestimmt auch, der war auch mal bei In aller Freundschaft mitgespielt, damals. Und das hat der für mich… das hab‘ ich jetzt gemacht. Das macht total Spaß, bei jedem Gastspiel, wo ich mal war. Überall. Schon in Israel, Moskau, Tel Aviv. Wunderbar. Und in Posen!

Nachfrage: Das heißt, du hattest also vor der Pandemie viele Gastspiele gehabt?

Ja! Auch in Gießen! Hab‘ viele Sachen durchgemacht und jetzt bin ich bereit auf das nächste Gastspiel.

Und Texte! Ich mein, ich kann jetzt diese Texte merken!

Anmerkung: Ah, Texttraining!

Ja!

Nachfrage: Und im Atelier hast du Stick-Kunst gemacht?

Genau! Viele Sachen gemacht.

Wie hat sich deine Arbeitsweise seit März 2020 verändert?

Letztes Jahr hat es ja angefangen – sehr stark! Da konnte ich nicht kommen.

Leider nicht. Aber ich krieg‘ meine Aufgaben. Meine Arbeitskollegen, die haben diese Aufgaben. Schauspiel-Übungen hab‘ ich gemacht auch. Sticken kann ich jetzt erstmal gar nicht, das kann ich höchstens auf meiner Arbeit machen.

Was bedeutet Isolation für dich?

Auweia, das ist schwierig. Ich vermiss’ halt ein bisschen meine Arbeitskollegen. Teilweise.

Isolation bedeutet, dass ich meinen Bruder nicht sehen konnte und meine ganze Familie möchte ich sehen. Das wünsche ich mir. Sie sind mir wichtig.

Mir hat in der Corona-Zeit gut getan: Radfahren, mein Tablet, TV und ab nächste Woche gehe ich wieder Fußball spielen.

Was fehlt dir im Lockdown?

Es ist halt schwierig zu sagen, aber ich kann nicht viel machen. Besuch, kaum. Meine Familie wiederzusehen. Wen ich am meisten vermisse ist mein Bruder. Der wohnt nämlich sehr sehr weit weg von hier. Der wohnt nämlich in Österreich.

Aber, ich hab‘ was Gutes: ich hab mein Handy, bin froh, Tablet. Und ich kann jedes Mal schicken an mein Bruder und das ist ein gutes Vorteil für mich. Familie ist das Wichtigste für mich. Sonst gibt‘s gar nichts mehr.

Und was sind die angenehmen Seiten der Isolation?

(Lacht) Es ist langweilig! Ich kann nichts machen groß. Außer mein Zimmer zu putzen.

Anmerkung: Und das ist wirklich sehr ordentlich!

Ja. Das heißt, ich bin halt so. Ich will das alles sauber haben.

Was sind dann Strategien, um in der Isolation besser zurecht zu kommen?

Kannst du mir 1-3 Gegenstände nennen, die dir während der Zeit der Isolation besonders wichtig waren oder die du in der Wohnung gefunden oder auch wieder entdeckt hast?

Tablet, Handy und Fernseher.

Nachfrage: Also kann man sagen, das Handy und Tablet sind jetzt wichtige Gegenstände in der Pandemie geworden?

Auf jeden Fall!

Gibt es eine Gewohnheit oder ein Verhalten, was dir in dieser Zeit geholfen hat?

Tischtennis mach’ ich, Fahrrad fahren, Fernsehen und Sport.

Welche Kommunikationswege nutzt du in der Isolation?

Handy und Tablet.

Gibt es etwas, das du nicht-behinderten Menschen sagen möchtest?

Tragt Masken, wascht eure Hände und desinfiziert sie und esst gesundes Essen.

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